[[de]]Das Herbert-Esters-Turnier
[[en]]The Herbert-Esters-tournament

[[de]]Wer war Herbert Esters? [[en]] Who was Herbert Esters?

[[de]] Als irgendwann vor etwas mehr als 25 Jahren die 3.Herrenmannschaft beisammen saß, wurde die Idee geboren, ein jährliches Wasserballturnier zu organisieren. Über die Rahmenbedingungen und Eckdaten waren wir uns schnell einig. Schwieriger war es bei der Namensgebung, denn ein Wasserballturnier muss ja einen Namen haben. Es sollte ein Namen sein, der sich mit dem Wasserballsport verbinden lässt und gleichzeitig eine allgemeine Akzeptanz erfährt und er muss sich natürlich gut einprägen. Soweit unser Anspruch …. Es gab und gibt ja immer und in allen möglichen Sportarten die sogenannten „Sowieso“ – Gedächtnisturniere, bei denen an wichtige Personen erinnert wird. In diese Richtung gingen damals auch unsere Überlegungen, aber wen sollten wir nehmen? Irgendeinen ehemaligen ersten Vorsitzenden des Vereins? Irgendeinen Meister in der XY-Liga? Nein, wir entschieden uns für einen Mann als Namensgeber, der über Jahrzehnte nicht nur den Wasserballsport des Vereins, sondern auch das Vereinsleben selbst prägte und beeinflusste, bevor er viel zu früh starb: Herbert Esters.
[[en]] Als irgendwann vor etwas mehr als 25 Jahren die 3.Herrenmannschaft beisammen saß, wurde die Idee geboren, ein jährliches Wasserballturnier zu organisieren. Über die Rahmenbedingungen und Eckdaten waren wir uns schnell einig. Schwieriger war es bei der Namensgebung, denn ein Wasserballturnier muss ja einen Namen haben. Es sollte ein Namen sein, der sich mit dem Wasserballsport verbinden lässt und gleichzeitig eine allgemeine Akzeptanz erfährt und er muss sich natürlich gut einprägen. Soweit unser Anspruch …. Es gab und gibt ja immer und in allen möglichen Sportarten die sogenannten „Sowieso“ – Gedächtnisturniere, bei denen an wichtige Personen erinnert wird. In diese Richtung gingen damals auch unsere Überlegungen, aber wen sollten wir nehmen? Irgendeinen ehemaligen ersten Vorsitzenden des Vereins? Irgendeinen Meister in der XY-Liga? Nein, wir entschieden uns für einen Mann als Namensgeber, der über Jahrzehnte nicht nur den Wasserballsport des Vereins, sondern auch das Vereinsleben selbst prägte und beeinflusste, bevor er viel zu früh starb: Herbert Esters.

[[de]]Das Herbert-Esters-Turnier
[[en]]The Herbert-Esters-tournament

[[de]]Herbert oder besser "Hähbbet" wie der Name des Uerdinger Urgesteins ausgesprochen wird, sollte der Namenspatron werden. Wir baten seine Frau Inge um Ihre Zustimmung und legten uns dann auf den Turniernamen fest: Herbert-Esters-Gedächtnisturnier, bzw. später Herbert-Esters-Turnier, kurz HET. [[en]] Herbert oder besser "Hähbbet" wie der Name des Uerdinger Urgesteins ausgesprochen wird, sollte der Namenspatron werden. Wir baten seine Frau Inge um Ihre Zustimmung und legten uns dann auf den Turniernamen fest: Herbert-Esters-Gedächtnisturnier, bzw. später Herbert-Esters-Turnier, kurz HET.

[[de]]Wer war aber Herbert Esters nun genau? [[en]] Wer war aber Herbert Esters nun genau?

[[de]]Zum Zeitpunkt der Turniernamensgebung waren viele der Mitglieder der heutigen 3.Herrenmannschaft noch sehr jung oder liefen sogar noch mit der sprichwörtlichen Blechtrommel um den Weihnachtsbaum. Andere wiederum waren schon so alt, das sie heute schon nicht mehr dabei sind und inzwischen ihre Kinder oder Enkel zum Wasserball schicken. Also folgt hier ein kleiner Rückblick. Herbert Esters, 1933 in Krefeld-Uerdingen geboren und zum Zeitpunkt unserer damaligen Überlegungen schon seit einigen Jahren mit fünfzig viel zu früh verstorben, war so ein Vereinsmitglied von dem ein Verein eigentlich gar nicht genug haben kann. In seiner Jugend und als junger Erwachsener in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrtausend spielte Herbert aktiv Wasserball, später in den 70er Jahren prägte Herbert als Trainer oder Coach oder Wasserballwart die Entwicklung des Wasserballsports in unserem Verein. [[en]] Zum Zeitpunkt der Turniernamensgebung waren viele der Mitglieder der heutigen 3.Herrenmannschaft noch sehr jung oder liefen sogar noch mit der sprichwörtlichen Blechtrommel um den Weihnachtsbaum. Andere wiederum waren schon so alt, das sie heute schon nicht mehr dabei sind und inzwischen ihre Kinder oder Enkel zum Wasserball schicken. Also folgt hier ein kleiner Rückblick. Herbert Esters, 1933 in Krefeld-Uerdingen geboren und zum Zeitpunkt unserer damaligen Überlegungen schon seit einigen Jahren mit fünfzig viel zu früh verstorben, war so ein Vereinsmitglied von dem ein Verein eigentlich gar nicht genug haben kann. In seiner Jugend und als junger Erwachsener in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrtausend spielte Herbert aktiv Wasserball, später in den 70er Jahren prägte Herbert als Trainer oder Coach oder Wasserballwart die Entwicklung des Wasserballsports in unserem Verein.

Diejenigen von uns, die damals schon oder noch aktiv waren erinnern sich gerne an die Fahrten zu Spielen oder Turnieren mit Herberts legendärem VW-Bus mit der Schlösser-Alt Werbung und Schiebedach, als Herbert auch noch als Fahrer und Betreuer der Herren- und der Jugendmannschaft Einsatz zeigte. Aber damit nicht genug. Während Herbert im Winter im Bayerwerk als Schlosser tätig war, wurde er im Sommer zum Schwimmmeister, denn damals gab es auf unserem Vereinsgelände in Teilbereichen noch einen öffentlichen und für jedermann zugänglichen Schwimmbadbereich. Gleichzeitig war Herbert seit 1968 eine gefühlte Ewigkeit lang unser Clubhauswirt, natürlich tatkräftig unterstützt durch seine Frau Inge. Wir erinner uns gerne an wunderschöne Sommer auf der Clubhausterrasse bei Bier, Pommes und Frikkos (Brötchen inklusive) und manch einer von uns stand damals noch als Kind vor dem Fenster des Clubhauses aus dem heraus Herbert oder Inge Eis und andere Süßigkeiten verkauften. Aber auch die Abende im Clubhaus konnten sehr schön und lang werden und manch einer von uns hat noch Herberts „Habter eijentlich kinne Betten ?“ (= „Könntet ihr jetzt bitte gehen, Inge und ich sind müde und wollen schlafen gehen !“) im Ohr, wenn es mal wieder sehr spät wurde. Herbert und Inge hatten Betten direkt nebenan, denn Sie wohnten sogar am Waldsee, ihre Wohnung befand sich im Clubhaus, ihre Küche war gleichzeitig die Clubhausküche. So etwas können wir uns heute wohl nur noch schwer vorstellen.

Dann wurde 1979 die Schwimmhalle mit dem 25 m Becken und der neue Clubhausbereich gebaut. Der öffentliche Badebetrieb war schon geschlossen und Herbert wechselte komplett zum Waldsee. Als Schwimmmeister, Technische Aufsicht und immer noch Clubhauswirt in Personalunion war Herbert überall. Und von der Terrasse des Clubhauses hatte er auch immer noch den Waldsee unter Kontrolle. Sein berühmtes „Äääähi, von dat Roaah erunger !!!“ (= Hallo, könntest Du bitte das Rohr verlassen ?!) erklang im Sommer in regelmäßigen Abständen, wenn wieder einmal jemand über die Rohre des Außenwasserballbeckens balancierte. Vielen von uns klingt es noch im Ohr. Den Bau und die Eröffnung der Traglufthalle 1988 konnte Herbert nicht mehr mitmachen, denn er verstarb bereits 1983.
 
Nicht nur während des Herbert-Esters-Turniers erinnern wir uns gerne an ihn.